Handtherapie und Schienenbau Steuerwald

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Schienenerstellung 


Häufig ist es erforderlich über mehrere Wochen eine Hand so zu unterstützen, dass sie in Ruhe heilen kann. Es gibt aber auch Krankheitsbilder wo eine Bewegung gleichzeitig gemacht werden muss, damit es zu keinen Kontrakturen (festsetzen des Gelenks) kommt. 


Hier helfen sogenannte maßgefertigte Schienen.

Warum?

Beuge- und Strecksehnenverletzungen

Bei vielen Beuge- und Strecksehnenverletzungen ist es notwenig, die operierte Sehne immer wieder an die neuen Beuge- und Streckverhältnisse anzupassen.

(hier Beugesehnendurchtrennung)

Die Streckung der Finger
Die Streckung der Finger, z.B. nach einer Operation des Morbus Dupuytren bleibt erhalten und kann an den jeweiligen Status der Streckung angepasst werden. 
(hier Morbus Dupuytren unmittelbar nach der Operation)
Frakturen von Teile der Hand

Frakturen, seien sie konservativer Art (also nicht der Notwendigkeit einer Operation unterworfen) oder postoperativ, erhalten in Schienen die nötige Stabilität, ohne dass nicht betroffene Teile der Hand mit eingebunden sind. 

(hier MCP V Fraktur postoperativ)

Weitere Aspekte der Schiene sind....

  • Die betroffenen Stellen sind gut gestützt und geschützt
  • alle anderen Teile der Hand können frei bleiben und der Patient kann sie bewegen
  • das Material kann man durch Erhitzen an die neue Situation anpassen (z.B. nach dem Abschwellen)
  • man kann sie reinigen
  • und nach einer gewissen Zeit der Wundheilung kann man damit sogar unter die Dusche gehen
  • sie kann leicht an heiklen druckempfindlichen Stellen (Ulnaköpfchen z.B.) ausgebeult werden, um Druckstellen auf den Knochen zu verhindern
  • sie ist leicht an- und auszuziehen aufgrund von Klettverschlüssen
  • sie ist kostengünstig, weil ein und dieselbe Schiene angepasst werden kann, und keine neue Schiene angefertigt werden muss
  • ihre Haltbarkeit ist temporär, und sie beläuft sich meist auf ein halbes Jahr
  • die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen!
  • sie belasten nicht das Budget des verordnenden Arztes!

Die Schienenanpassung und die erforderlichen Kontrollen erfolgen in der Praxis.

Der Patient kann die Schiene sofort nach der Entstehung mit nach Hause nehmen.